Systemisches
Denken und Handeln
Der
Mensch ist ein systemisches Lebewesen – weil seine Identität,
sein Verhalten und sein Gefühlsleben unmittelbar von den sozialen
Systemen abhängen, zu denen er sich zugehörig fühlt.
Er ist auch existenziell auf soziale und ökologische Systeme
angewiesen. Auch unsere inneren Anteile bilden ein System. Jede Veränderung
geschieht in einem System und verändert auch die anderen Teile
des Systems.
Systemische Arbeit ist immer lösungs-, ressourcen- und kompetenzorientiert.
Systemisches Denken fließt auch in die Beratung und die Traumatherapie
ein.
In
der systemischen Arbeit setze ich eine bestimmte Art der Fragestellung
ein, aber auch Genogrammarbeit, das Systembrett, Einzelaufstellungen
mit Symbolen oder Bodenankern und Aufstellungen in der Gruppe sind
hilfreiche Instrumente. Aufstellarbeit beruht auf der Erkenntnis,
dass es ein unbewusstes kollektives Wissen gibt. Sie wird eingesetzt,
um die Ordnung oder unbewusste Verstrickungen zu erkennen, die in
nachfolgenden Generationen oft so lange wiederholt werden, bis das
Unbewusste sichtbar werden kann.